Ich bin angekommen
Das ist mein Zimmer. Es ist riesig und ich mag den Boden. Neben dem Schrank, der auf dem Bild abgeschnitten ist, ist noch ein Schreibtisch.
Meine Mitbewohner sind bis Donnerstag nicht da und ich bin ganz alleine. Es gibt kein Essen und Trinken in der Wohnung. Ich fühle mich schon total überfordert,wenn ich daran denke, dass ich morgen irgendetwas kochen muss.
Ich kann einfach nicht glauben, dass ich gerade in Berlin bin. Wenn ich mir vorstelle wie groß die Stadt ist, bekomme ich Angst. Ich hoffe ich werde nie meinen Schlüssel vergessen, aber ich befürchte das wird passieren.
Morgen ist schon mein erster Arbeitstag beim Praktikum. Ich bin sehr gespannt und freue mich darauf. Vielleicht muss ich einen Wohnwagen fahren. Ich muss fahren. in Berlin. einen Wohnwagen!!! Das wäre schrecklich! Ich versuche mir so wenig wie möglich von der Stelle zu erwarten, damit ich nicht enttäuscht werden kann. Das Lied macht aus meiner Angst irgendwie Vorfreude: http://www.youtube.com/watch?v=cwzlsQ-Ew5E
Ich gehe jetzt schlafen. Meine erste Nacht ganz alleine in der größten Stadt Deutschlands.

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